Die Hitzewelle im Juni hat die Schwachstellen der Stadt Stuttgart beim Hitzeschutz und der Klimaanpassung deutlich offengelegt. Besonders sichtbar wurde, wie wichtig ein einfacher Zugang zu Trinkwasser ist, sowohl zur Abkühlung als auch zur Vorbeugung von Dehydration. Gleichzeitig zeigte sich, dass viele Trinkbrunnen in Stuttgart nur schwer zu finden sind. Historische Brunnen sind kaum beschildert und modernen Wasserspendern fehlt eine gut erkennbare Signalfarbe als auch eine einfache Wegeführung.
Während der Hitzewelle haben sich zudem Menschen aus verschiedenen Stadtteilen gemeldet, dass dort Trinkbrunnen nicht funktionieren oder im laufenden Jahr noch überhaupt nicht in Betrieb genommen wurden. Gerade während einer Hitzewelle ist das ein ernstes Problem.
Mit unserem Antrag „Wasser rettet leben: Trinkwasserversorgung im öffentlichen Raum an Hitzetagen sicherstellen“ wollen wir deshalb von der Verwaltung wissen, mit welchem Konzept Sichtbarkeit und Wartung von Trinkbrunnen verbessert werden können. Insbesondere an Hitzewarntagen muss sichergestellt sein, dass Ausfälle von Trinkbrunnen schnellstmöglich behoben werden.
Unser Ziel: Stuttgart muss bei Hitze besser vorbereitet sein – mit funktionierenden und gut sichtbaren Trinkwasserstellen im öffentlichen Raum.
PULS-Stadträtin Ina Schumann: „Wasser rettet Leben. Wer Bierfässer anstechen kann, muss erst recht sicherstellen, dass Wasser in unserer Stadt verlässlich sprudelt.“
Trinkwasser darf an Hitzetagen keine Suchaufgabe sein

