1457/2025 | Doppelhaushalt: Sanierung des Betriebsstandortes Logauweg

Wir beantragen:

Die Sanierung des Betriebsstandortes Logauweg wird mit folgenden Hauhaltsansätzen 2026 (1.350 T€), 2027 (2.930 T€), 2028 (5.000 T€), 2029 (5.000 T€) und 2030 (4.130 T€) in den FHH aufgenommen.

Begründung:

Der Betriebsstandort Logauweg ist die zentrale Entwicklungsfläche für das Garten-, Friedhofs- und Forstamt und für dessen Zukunft unerlässlich. Die Gebäude, Glashäuser sowie die technische Infrastruktur ist mittlerweile über 60 Jahre alt und dringlichst sanierungsbedürftig.

Auf Basis der Machbarkeitsstudie OBERMEYER Gebäudeplanung GmbH & Co. KG aus 2021 wurde mit der Beschlussvorlage 609/2023 die Weiterplanung bis HOAI-Leistungsphase 4 beauftragt.

Der Betriebsstandort Logauweg ist entscheidend für die Ausbildung im Amt, kann fünf Betriebsteile aufnehmen und hierbei Synergien heben. Die geplanten baulichen Maßnahmen sind technisch gut realisierbar und wirtschaftlich vorteilhaft. Angesichts der großen Herausforderungen im Zuge des Klimawandels hinsichtlich der Pflege unserer Grünanlagen, der Parks, bei der Förderung der Baumgesundheit sowie bei der Umsetzung der neuen Forsteinrichtung mit Blick auf einen klimastabilen und artenreichen Stadtwald ist die Betriebs- und Ausbildungsstätte unerlässlich. Die energetische Ertüchtigung senkt zudem Betriebskosten und zahlt damit auf die Klimaneutralitätsagenda 2035 ein. Das Vorhaben ist in diesem Zuge bei der BAFA förderfähig.

Aus Sicht von PULS ist am Standort zudem die Realisierung der kommunalen Baumschule wünschenswert, wie vom Gemeinderat konzeptionell beschlossen. Zudem könnte über einen Pyrolyse-Reaktor zur Gewinnung von Pflanzenkohle am Standort ein energetisches Quartierskonzept umgesetzt werden.

Gezeichnet:

Christoph Ozasek, Thorsten Puttenat, Ina Schumann