Viele Plätze, Spielplätze und wichtige Fußwege in Stuttgart bieten an heißen Tagen kaum Schutz vor der Sonne. Dabei hat der Gemeinderat bereits seit 2024 zwei Millionen Euro für Hitzeschutz im öffentlichen Raum bereitgestellt. Trotzdem fehlen bis heute an zahlreichen Orten wirksame Maßnahmen.
Wir wollen deshalb von der Stadtverwaltung wissen: Wo sind bereits konkrete Maßnahmen geplant? Wann werden sie umgesetzt? Wie viel von den bereitgestellten Geldern ist noch verfügbar und welche zusätzlichen Gelder können im Haushalt für schnelle, nachhaltige Hitzeschutzmaßnahmen umgeschichtet werden?
Außerdem fordern wir, dass die Stadtverwaltung bei der Planung von öffentlichen Plätzen künftig frühzeitig untersucht, wie heiß sie im Sommer werden – und daraus folgend konkrete Maßnahmen wie mehr Grün und Schatten in die Planungen einfließen.
Für uns ist klar: Wir können nicht jedes Jahr aufs Neue feststellen, dass unsere Plätze zu heiß sind. Hitzeschutz muss von Anfang an konsequent Teil der Stadtplanung sein. Hier ist besonders das Referat für Städtebau, Wohnen und Umwelt gefordert.
Lieben Dank an die Fraktionen SPD/Volt sowie Linke-SÖS-Tierschutz für den gemeinsamen Antrag.
Hitzeschutz in Stuttgart: PULS fordert mehr Schatten statt heißer Steinwüsten

